1885 - 1914

Als Turnplatz wurde der "Wehrsche Garten" (hinter der Brücke zum Sportplatz links gelegen) bestimmt. Handwerker fertigten Barren, Sprunggestelle und Reck. Die Turnstunden wurden auf Dienstag und Freitag, abends halb acht Uhr, festgesetzt. In den Folgejahren fanden in Haiger verschiedene turnerische Veranstaltungen statt, vor allem Schauturnen. Einer der ersten erfolgreichen Turner dürfte Rudolf Meinhardt gewesen sein, der beim Gauverbandsturnfest in Herborn 1889 den 16. Preis errang.

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1914 - 1937

Während des ersten Weltkrieges ruhte der Turnbetrieb. 31 aktive und passive Turner mußten ihren Fronteinsatz mit dem Leben bezahlen. 1920 wurde der Turnbetrieb wieder aufgenommen. Dass sich der TURNVEREIN auch als "Kulturverein" verstand, wird daraus ersichtlich, dass 1920 eine Bibliothek in der Turnhalle eröffnet und eigens ein Jugendheim- und Bibliotheksausschuss gegründet wurde. Ihren Niederschlag fand diese Aktivität in der Satzung von 1920, wo die "Pflege des deutschen Volksbewusstseins" ausdrücklich betont wurde.

 

 

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1937 - 1942

1942 wollten einige Haigerer den TURNVEREIN neu gründen. Doch diese Neugründung konnte sich nur nationalsozialistischen Zielen unterordnen, so wie in §2 formuliert: "Der Turnverein bezweckt die leibliche und charakterliche Erziehung der Mitglieder im Geiste des Nationalsozialismus durch planmäßige Pflege der Leibesübungen". Bedingt durch die Kriegswirren konnte der Verein keine weitere Tätigkeit entfalten.

 

1945 - 1948

Bald nach Kriegsende entstand in Haiger ein VfL, ein Verein für Leibesübungen, mit den Abteilungen Fußball, Turnen, Handball und Tischtennis.

"In der Rolle als Angehöriger einer Vereinsabteilung fühlten sich die Turner nicht am rechten Platze", so beschrieb W. Engel die Situation und er war nicht nur maßgebend an der Neugründung des Vereins am 20.11.1948 beteiligt, sondern stellte sich auch bis 1952 als 1. Vorsitzender zur Verfügung.

 

1948 - 1960

Nach der Neugründung des TURNVEREINS konnte sehr bald die Turnhalle wieder von der Stadt zurückerworben werden. Es ist das Verdienst von Eugen Franz, der die Geschicke des Vereins von 1952-1960 mit großem Engagement leitete, durch umfangreiche bauliche Veränderungen die Halle in einen der Zeit angepassten Zustand gebracht zu haben (Toiletten, Duschen, Umkleideräume, Heizung).

Neben der Turn- gab es noch folgende Abteilungen: Tischtennis, Faustball, Fechten und kurzfristig Schach. Sportliche Wettkämpfe wurden wieder besucht, auch zum ersten Mal 1953 ein Deutsches Turnfest, auf dem Günter Würtz und Eberhard Franz Sieger in ihrer Wettkampfklasse wurden.

 

1961 - 1974

Wie den Protokollen der Vorstandssitzungen dieser Jahre zu entnehmen ist, bleibt die weitere Sanierung der alten Turnhalle ein "Dauerbrenner". Die finanziellen Belastungen erweisen sich von Jahr zu Jahr als kaum tragbar für einen Verein von etwa 200 Mitgliedern. Dennoch wurde in einer beispiellosen Selbsthilfeaktion der Keller zu einem Jugend- und Versammlungsraum ausgebaut und 1967 ein Anbau, der vornehmlich als Geräteraum gedacht war, fertiggestellt.

 

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1975 - 1982

Wie schon im Jahre 1974 gingen auch 1975 die Spenden zurück. So rutschte der Verein in ein Defizit von 30.000,-DM und war gezwungen, eine Grundschuld auf die Turnhalle aufzunehmen. Die Stadt Haiger gewährte einen Zuschuss von 15.000,-DM. Die Mitwirkung beim ersten Straßen- und Flohmarkt erbrachte nochmals 8.000,-DM und eine großherzige Spende der Firma Möbel-Franz konnte zwar das Defizit weiter verringern, aber nicht beheben. Dabei darf nicht unerwähnt bleiben, dass die Firmen Möbel-Franz und Pracht immer wieder firmeneigene Busse für unsere aktiven Wettkämpfer zur Verfügung stellten.

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1983 - 1990

Mit Jürgen Vehse fand sich ein 1. Vorsitzender der mit unermüdlichem Arbeitspensum und einer modernen Verwaltungsorganisation den Verein sehr bald „im Griff" hatte. Jürgen Vehse erstellte für jede Abteilung einen Etat (mit halbjährlicher Zwischenbilanz), machte Verträge mit den Übungsleitern und stellte die Mitgliederverwaltung auf EDV um.

Die Vorstandsmitglieder Monika Kell und Karin Haas unterstützten Vehse mit hunderten von ehrenamtlichen Arbeitsstunden. Der Beitrag wurde angehoben und rückständige Gelder in fünfstelliger Höhe eingetrieben; bei Abteilungen mit überhöhten Ausgaben ein Abteilungszuschlag  eingeführt.

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1991 - 1999

Mit Unterstützung des Deutschen Turnerbundes (DTB) und der Barmer Esatz-Krankenkasse (BEK) findet im April 1991, in der Sporthalle der Mittelpunkt-Grundschule unter dem Motto „aktiv-erleben" eine Präsentation des Vereins statt. In über 150 Minuten wurde gezeigt was der TURNVEREIN zu bieten hat. Der neue Bürgermeister Dr. Gerhard Zoubek trat im Schach gegen den Senior der Schachabteilung Ferdinand Lang an. Die ca. 500 Zuschauer waren von der Veranstaltung begeistert und die Organisatoren Monika Kell, Gernot Klappert und Manfred Martin sehr zufrieden.

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2000 - 2011

Die „Koronargruppe" feiert ihren 10. Geburtstag.  Einen besonderen Geburtstag feiert in 2000 unser Ehrenmitglied Berta Trott. Sie wird 90 Jahre alt. Anlässlich der Sportlerehrung 2001 begrüßt der Vorsitzende mit Jan Bieler das 1400 (!) Mitglied im TURNVEREIN. Jan ist Mitglied in der Leichtathletik-Abteilung. Die Mitgliederzahlen steigen durch das attraktive Angebot im TV („Rope-Skipping", Tanzen etc.) Unser Verein beteiligt sich   an der Aktion „Dilltal radelt". Auf dem Marktplatz der Stadt werden Radfahrer aus dem ganzen Lahn-Dill-Kreis von uns bewirtet.

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Öffnungszeiten der Geschäftsstelle

Donnerstag: 15:00 Uhr - 16:30 Uhr

Samstag: 10:00 Uhr - 11:30 Uhr

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(02773 / 71884)

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